CVP Rüthi: Interesse grösser als erwartet

Das Feierabendgespräch der CVP Rüthi vom 9. September 2016 war ein voller Erfolg. Mit etwa 70 anwesenden Personen nutzten unerwartet viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, einen Teil der Kandidierenden persönlich kennen zu lernen.

Kandidatinnen und Kandidaten von unterschiedlichen Parteien nutzten die Chance, sich beim Feierabendgespräch der CVP in lockerer Runde vorzustellen. CVP-Präsident Roger Seitz freut sich: „Trotz hervorragendem Wetter kamen weit mehr interessierte Bürgerinnen und Bürger, als wir es uns erhofft haben. Ein Anziehungspunkt für die Familien war sicherlich auch die Hüpfburg.“ Es scheint, dass sich die Rüthnerinnen und Rüthner nicht nur aus den Leserbriefspalten über die Kandidaten informieren, sondern sich auch ein eigenes Bild der zu wählenden Personen machen wollten. Einen echten Wahlkampf wird es allerdings nur um das Gemeindepräsidium geben. Denn für alle anderen Ämter stehen genau so viele Kandidierende zur Verfügung wie Sitze zu vergeben sind.

Humorvolle Gesprächsrunde
Durch den Abend führte Journalist Ralph Dietsche. Er vermochte es, die Kandidierenden mit seinen Fragen immer wieder aus der Reserve zu locken und sorgte für manchen Schmunzler im Publikum. Unter anderem brachte Dietsche auch die derzeit parteipolitisch angespannte Situation im Dorf zur Sprache und wollte wissen, ob nach den Wahlen so überhaupt wieder ein Miteinander entstehen könne. Dies bezweifelt Gemeindepräsidentschaftskandidat Philipp Scheuble nicht: „Ich denke, nach den Wahlen wird sich die Situation wieder beruhigen. Es muss wieder Normalität einkehren. Schliesslich wollen wir Kandidierenden alle, dass es unserer Gemeinde und unseren Bürgerinnen und Bürgern gut geht.“ Im selben Atemzug erwähnte Scheuble, dass er sich als Gemeindepräsident für alle Rüthnerinnen und Rüthner einsetzen würde und er deshalb vom Parteien-Gezanke nichts halte. Philipp Scheuble wurde nebst der Motivation, als Gemeindepräsident zu kandidieren, u.a. auch zu seinen Visionen für die Gemeinde befragt. Dabei nahm er konkret zu zwei Grundstücken Stellung, welche im Eigentum der Politischen Gemeinde Rüthi stehen: das Säntisareal Dorf und das Bauland im Industriegebiet Widen.

Persönlicher Eindruck zählt
Die Gemeinderätin Marion Heeb und Martin Koller von der Geschäftsprüfungskommission berichteten von ihren Erfahrungen im Amt, während die beiden neuen Kandidaten für den Ortsverwaltungsrat ihre Verbundenheit zu Rüthi hervorhoben. Der parteilose Erich Eicher möchte sich künftig für seine Wohngemeinde einsetzen und der SVP-Kandidat Werner Heeb vor allem für die Alpen. Wobei letzterer mit seiner unkomplizierten Art überraschte und seine Bodenständigkeit demonstrierte. Daniel Bösch möchte der Ortsgemeinde weiterhin als Präsident vorstehen. Aus eigener Erfahrung weiss er, wie schwierig es für neue Ortsverwaltungsräte ist, wenn mehrere, langjährige Ratsmitglieder gemeinsam zurücktreten.
Anschliessend an den offiziellen Teil lud die CVP alle Anwesenden zu Wurst und Brot sowie einem Getränk ein. Dabei wurde die Möglichkeit rege genutzt, persönlich mit den Kandidierenden ins Gespräch zu kommen und so noch mehr über die einzelnen Personen und Haltungen zu erfahren.

Die Kandidierenden sowie der Vorstand der CVP Rüthi bedanken sich bei allen teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger für ihr Interesse, welches sie mit dem Besuch kundgetan haben.

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